loeschdich
LöschDich! - Gnadenlose Fanfiction-Verrisse
loeschdich
Macht Jagd auf den Schrott!

Lösch Dich!

Es genügt nicht keine Gedanken zu haben; man muss auch unfähig sein sie auszudrücken.

Kuyashinaki am 06. April 2005 auf LöschDich!


October 2008
 
 
 
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Wir sind keine Kritik-Community.

Wir posten hier keine grossartigen Kritiken, die den Autoren zu neuen Einsichten verhelfen und ihnen ermöglichen, ihre Texte noch viel eleganter zu verfassen. Dafür gibt es andere Gruppen, in denen man vermutlich auch einige von uns finden kann.
Doch LöschDich! ist nicht für gute Kritik erschaffen worden.

Nein, wir posten hier Verrisse und MST3ks und was es sonst noch an Parodiemöglichkeiten gibt. In den Posts dieser Community werdet ihr keine weise, hilfreiche Kritik vorfinden, sondern Spott, süffisante Kommentare, Albernheiten und eine Menge headdesking.

Doch wenn wir gefragt werden, sind wir auch fähig und bereit, echte, konstruktive Kritik zu üben und nicht nur zu spotten. Einige mögen sogar Betaleserdienste anbieten, denn wir helfen gerne dabei, eine Geschichte so gut wie möglich zu machen.

Wir gehen hier allerdings nicht von allein auf die Autoren zu. Wir posten unsere Verrisse und Parodien nicht für die Autoren, sondern allein zu unserer Belustigung, so unfair einigen von euch das auch erscheinen mag.

Dennoch ist es gut möglich, dass man aus diesen Verrissen tatsächlich etwas lernen kann - für seinen eigenen Stil oder die Plots der eigenen Geschichten oder für die Glaubwürdigkeit der Figuren; vielleicht helfen gerade die humoristischen Mittel, mit denen hier gearbeitet wird, besser verstehen zu lernen, was genau Geschichten gut macht und was an ihnen ungeschickt und schlecht ist.

Wer weiss.



Übrigens müsst ihr den Communitynamen nicht allzu wörtlich nehmen. Die Community arbeitet dank ihrer Verrisse automatisch mit Übertreibungen; es ist aber nicht unsere Absicht, die Autoren zu Selbstlöschungen zu animieren.

Wir wären aber durchaus erfreut, wenn die Badfics (Badfic = schlechte Geschichte) kurzzeitig vom Netz genommen und verbessert werden würden. Für bessere Geschichten sind wir immer zu haben!


Spielplatz der Kritiker - Macht Jagd auf den Schrott!

Das Los eines Kritikers ist doch recht hart. Jugendliche Autoren posten ihren Müll im Internet, für alle zugänglich, wünschen sich etwas, das sie "Kommis" nennen, und zwar möglichst viele davon, aber wenn jemand dann mal den Fehler macht und anstelle eines "Kommis" gehaltvolle Kritik abgibt und auf die Schwachstellen ihrer hochheiligen Kunstwerke aufmerksam zu machen versucht, darf derjenige sich sicher sein, von Flames gejagt, von Hassmails verfolgt und in wütenden Gästebucheinträgen von den beleidigten Autoren und ihren gekränkten Freunden und "Fans" ertränkt zu werden.

LöschDich! ist ein Ort für frustrierte Leser und Kritiker, die nicht länger Bonbon-Kommis ("goilö, weita so!!1!") verteilen und Kinderköpfchen tätscheln möchten, sondern unzensiert ihre Meinungen zu den schrottigen Geschichten, über die sie im täglichen Lesen stolpern müssen, kundtun wollen.

Dies ist UNSER Spielplatz. Willkommen auf LöschDich!


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spiegelauge
God save the Queen Pt. 4 - Sail away... far away.

Titel der Geschichte/Serie: Hilfe! Ich liebe ein Mädchen?!
Fandom: Originalstory
Name des VerbrechersAutors: kein-Talent (nomen est omen!)

Verhunzter Beginn: ...Gleich ...noch 2mm... noch ein bisschen, gleich hatte er es...
Da!
Endlich. Seine Finger strichen über den Rand der Pergamentrolle.
Ganz vorsichtig, unter 1000 Verrenkungen bugsierte er langsam aber sicher das Verhängnisvolle Schriftstück Richtung Gitterfenster. Dies war sein Freifahrtschein, er war wertvoller als alles andere, ...die Schuldscheine, das Diamantencollie oder etwa die Grundstückseigentumsurkunden die sich in diesem Safe befanden.
Plötzlich horchte er auf.
Schritte näherten sich.
Mist!

Der langweilige Plot: Kleinwüchsige Transe hilft öminösem Minister aus unersichtlichen Gründen bei einer völlig sinnlosen "Schatzsuche" und macht sich nebenbei an einen stockschwulen Schnösel ran. Der gerät darüber für qualvolle fünf Minuten in eine Sinnkrise, hechelt aber fortan seiner "Herrin" sklavisch hinterher. Sein wichtigstes Denkorgan befindet sich offensichtlich in seiner Hose.
Die Antiqualität der Charaktere: Die Motivation des "Agenten" bleibt völlig unklar, oft genug kann er sein eigenes Handeln nicht nachvollziehen.
Unser Höfling ist des logischen Denkens nicht mächtig, kann Männer nicht von Frauen unterscheiden, beschäftig sich ausschließlich mit Reiten (Pferde), Reiten (Männer) und Duellen. Außerdem hat er Angst vor seiner Mutter.
Entnervende Macken im Stil: Teils sehr merkwürdige Wortwahl, oft klischeehafte Ausdrucksweise, recht viele Interjektionen. Sichtwechsel sind elegant mit ~@~@~I~@~@~">~@~@~I~@~@~ markiert. Für meinen Geschmack werden zu viele Ausrufezeichen verwendet.
Außerdem hat sich die Autorin offenbar kein bisschen über die von ihr beschriebene Zeit informiert, denn selbst mir, als nicht unbedingt geschichtlich bewanderter Person, sind die Unkorrektheiten aufgefallen.
Die typischsten RS/G-Fehler: Der Autorin ist das Wort "dass" nicht bekannt. Kommas werden nur unzureichend verwendet. Insgesamte herrschen allerdings verständliche und meistens grammatikalisch korrekte Sätze vor.

Auszüge aus dem Schlimmsten der Geschichte:
Andre träumte süß, dass er auf dem Wasser trieb und sich mit den Armen am Ufer an dort wachsenden Seegras festhielt. Die Sonne blendete ihn so stark das er alles nur noch verschwommen sah.
Schönste Idylle, währe da nicht diese gut 4m lange Seeschlange, die sich mit Halsbrecherischer Geschwindigkeit auf ihn zu bewegte.
Ohne ersichtlichen Grund verbiss sie sich in sein bestes Stück... uh... scheiße tat das weh. 

Anmerkung: Ich muss sagen, in diesem Kapitel hat sich die Autorin wirklich selbst übertroffen, was schwülstige Formulierungen angeht. Diabetiker und Menschen mit empfindlichen Mägen sollten sich hier vorsehen.

Stimmung: sick sick
Musik: Vögelschreie
spiegelauge
God save the Queen Pt. 3 - Dinner for mom?

Titel der Geschichte/Serie: Hilfe! Ich liebe ein Mädchen?!
Fandom: Originalstory
Name des VerbrechersAutors: kein-Talent (nomen est omen!)

Verhunzter Beginn: ...Gleich ...noch 2mm... noch ein bisschen, gleich hatte er es...
Da!
Endlich. Seine Finger strichen über den Rand der Pergamentrolle.
Ganz vorsichtig, unter 1000 Verrenkungen bugsierte er langsam aber sicher das Verhängnisvolle Schriftstück Richtung Gitterfenster. Dies war sein Freifahrtschein, er war wertvoller als alles andere, ...die Schuldscheine, das Diamantencollie oder etwa die Grundstückseigentumsurkunden die sich in diesem Safe befanden.
Plötzlich horchte er auf.
Schritte näherten sich.
Mist!

Der langweilige Plot: Kleinwüchsige Transe hilft öminösem Minister aus unersichtlichen Gründen bei einer völlig sinnlosen "Schatzsuche" und macht sich nebenbei an einen stockschwulen Schnösel ran. Der gerät darüber für qualvolle fünf Minuten in eine Sinnkrise, hechelt aber fortan seiner "Herrin" sklavisch hinterher. Sein wichtigstes Denkorgan befindet sich offensichtlich in seiner Hose.
Die Antiqualität der Charaktere: Die Motivation des "Agenten" bleibt völlig unklar, oft genug kann er sein eigenes Handeln nicht nachvollziehen.
Unser Höfling ist des logischen Denkens nicht mächtig, kann Männer nicht von Frauen unterscheiden, beschäftig sich ausschließlich mit Reiten (Pferde), Reiten (Männer) und Duellen. Außerdem hat er Angst vor seiner Mutter.
Entnervende Macken im Stil: Teils sehr merkwürdige Wortwahl, oft klischeehafte Ausdrucksweise, recht viele Interjektionen. Sichtwechsel sind elegant mit ~@~@~I~@~@~">~@~@~I~@~@~ markiert. Für meinen Geschmack werden zu viele Ausrufezeichen verwendet.
Außerdem hat sich die Autorin offenbar kein bisschen über die von ihr beschriebene Zeit informiert, denn selbst mir, als nicht unbedingt geschichtlich bewanderter Person, sind die Unkorrektheiten aufgefallen.
Die typischsten RS/G-Fehler: Der Autorin ist das Wort "dass" nicht bekannt. Kommas werden nur unzureichend verwendet. Insgesamte herrschen allerdings verständliche und meistens grammatikalisch korrekte Sätze vor.

Auszüge aus dem Schlimmsten der Geschichte:
Andre träumte süß, dass er auf dem Wasser trieb und sich mit den Armen am Ufer an dort wachsenden Seegras festhielt. Die Sonne blendete ihn so stark das er alles nur noch verschwommen sah.
Schönste Idylle, währe da nicht diese gut 4m lange Seeschlange, die sich mit Halsbrecherischer Geschwindigkeit auf ihn zu bewegte.
Ohne ersichtlichen Grund verbiss sie sich in sein bestes Stück... uh... scheiße tat das weh. 


 

Stimmung: annoyed annoyed
spiegelauge
God save the Queen Pt. 2 - Porn is coming home.

Titel der Geschichte/Serie: Hilfe! Ich liebe ein Mädchen?!
Fandom: Originalstory
Name des VerbrechersAutors: kein-Talent (nomen est omen!)

Verhunzter Beginn: ...Gleich ...noch 2mm... noch ein bisschen, gleich hatte er es...
Da!
Endlich. Seine Finger strichen über den Rand der Pergamentrolle.
Ganz vorsichtig, unter 1000 Verrenkungen bugsierte er langsam aber sicher das Verhängnisvolle Schriftstück Richtung Gitterfenster. Dies war sein Freifahrtschein, er war wertvoller als alles andere, ...die Schuldscheine, das Diamantencollie oder etwa die Grundstückseigentumsurkunden die sich in diesem Safe befanden.
Plötzlich horchte er auf.
Schritte näherten sich.
Mist!

Der langweilige Plot: Kleinwüchsige Transe hilft öminösem Minister aus unersichtlichen Gründen bei einer völlig sinnlosen "Schatzsuche" und macht sich nebenbei an einen stockschwulen Schnösel ran. Der gerät darüber für qualvolle fünf Minuten in eine Sinnkrise, hechelt aber fortan seiner "Herrin" sklavisch hinterher. Sein wichtigstes Denkorgan befindet sich offensichtlich in seiner Hose.
Die Antiqualität der Charaktere: Die Motivation des "Agenten" bleibt völlig unklar, oft genug kann er sein eigenes Handeln nicht nachvollziehen.
Unser Höfling ist des logischen Denkens nicht mächtig, kann Männer nicht von Frauen unterscheiden, beschäftig sich ausschließlich mit Reiten (Pferde), Reiten (Männer) und Duellen. Außerdem hat er Angst vor seiner Mutter.
Entnervende Macken im Stil: Teils sehr merkwürdige Wortwahl, oft klischeehafte Ausdrucksweise, recht viele Interjektionen. Sichtwechsel sind elegant mit ~@~@~I~@~@~">~@~@~I~@~@~ markiert. Für meinen Geschmack werden zu viele Ausrufezeichen verwendet.
Außerdem hat sich die Autorin offenbar kein bisschen über die von ihr beschriebene Zeit informiert, denn selbst mir, als nicht unbedingt geschichtlich bewanderter Person, sind die Unkorrektheiten aufgefallen.
Die typischsten RS/G-Fehler: Der Autorin ist das Wort "dass" nicht bekannt. Kommas werden nur unzureichend verwendet. Insgesamte herrschen allerdings verständliche und meistens grammatikalisch korrekte Sätze vor.

Auszüge aus dem Schlimmsten der Geschichte:
Andre träumte süß, dass er auf dem Wasser trieb und sich mit den Armen am Ufer an dort wachsenden Seegras festhielt. Die Sonne blendete ihn so stark das er alles nur noch verschwommen sah.
Schönste Idylle, währe da nicht diese gut 4m lange Seeschlange, die sich mit Halsbrecherischer Geschwindigkeit auf ihn zu bewegte.
Ohne ersichtlichen Grund verbiss sie sich in sein bestes Stück... uh... scheiße tat das weh. 



spiegelauge
God save the Queen... denn England ist verloren.

Titel der Geschichte/Serie: Hilfe! Ich liebe ein Mädchen?!
Fandom: Originalstory
Name des VerbrechersAutors: kein-Talent (nomen est omen!)

Verhunzter Beginn: ...Gleich ...noch 2mm... noch ein bisschen, gleich hatte er es...
Da!
Endlich. Seine Finger strichen über den Rand der Pergamentrolle.
Ganz vorsichtig, unter 1000 Verrenkungen bugsierte er langsam aber sicher das Verhängnisvolle Schriftstück Richtung Gitterfenster. Dies war sein Freifahrtschein, er war wertvoller als alles andere, ...die Schuldscheine, das Diamantencollie oder etwa die Grundstückseigentumsurkunden die sich in diesem Safe befanden.
Plötzlich horchte er auf.
Schritte näherten sich.
Mist!

Der langweilige Plot: Kleinwüchsige Transe hilft öminösem Minister aus unersichtlichen Gründen bei einer völlig sinnlosen "Schatzsuche" und macht sich nebenbei an einen stockschwulen Schnösel ran. Der gerät darüber für qualvolle fünf Minuten in eine Sinnkrise, hechelt aber fortan seiner "Herrin" sklavisch hinterher. Sein wichtigstes Denkorgan befindet sich offensichtlich in seiner Hose.
Die Antiqualität der Charaktere: Die Motivation des "Agenten" bleibt völlig unklar, oft genug kann er sein eigenes Handeln nicht nachvollziehen.
Unser Höfling ist des logischen Denkens nicht mächtig, kann Männer nicht von Frauen unterscheiden, beschäftig sich ausschließlich mit Reiten (Pferde), Reiten (Männer) und Duellen. Außerdem hat er Angst vor seiner Mutter.
Entnervende Macken im Stil: Teils sehr merkwürdige Wortwahl, oft klischeehafte Ausdrucksweise, recht viele Interjektionen. Sichtwechsel sind elegant mit ~@~@~I~@~@~">~@~@~I~@~@~ markiert. Für meinen Geschmack werden zu viele Ausrufezeichen verwendet.
Außerdem hat sich die Autorin offenbar kein bisschen über die von ihr beschriebene Zeit informiert, denn selbst mir, als nicht unbedingt geschichtlich bewanderter Person, sind die Unkorrektheiten aufgefallen.
Die typischsten RS/G-Fehler: Der Autorin ist das Wort "dass" nicht bekannt. Kommas werden nur unzureichend verwendet. Insgesamte herrschen allerdings verständliche und meistens grammatikalisch korrekte Sätze vor.

Auszüge aus dem Schlimmsten der Geschichte:
Andre träumte süß, dass er auf dem Wasser trieb und sich mit den Armen am Ufer an dort wachsenden Seegras festhielt. Die Sonne blendete ihn so stark das er alles nur noch verschwommen sah.
Schönste Idylle, währe da nicht diese gut 4m lange Seeschlange, die sich mit Halsbrecherischer Geschwindigkeit auf ihn zu bewegte.
Ohne ersichtlichen Grund verbiss sie sich in sein bestes Stück... uh... scheiße tat das weh. 

Stimmung: exhausted exhausted
Khana
Prosa-MSTing: Lunacy of Time

MSTing-Slam-Beitrag von Khana

Der (langweilige) Wahnsinn der (unspektakulären) Zeit



Wir sitzen auf meinem Bett rum. Es ist später Nachmittag, Mitte der Sommerferien. Zu heißt zum Rausgehen, außer vielleicht ins Schwimmbad, aber – wer geht schon ins Schwimmbad? Eine Colaflasche und eine halbleere Tüte Chips liegen neben uns.
Wenn das so weitergeht, sterbe ich demnächst vor Langeweile. Alle erdenklichen Themen haben wir vor Tagen schon zur Genüge durchgekaut: Blöde Schule, nervige Eltern, Caros neuer Freund, Annas Beziehungskrise, mein akutes Singledasein (mit dem ich sehr gut klarkomme, aber das glaubt mir ja wieder keiner).
Schließlich zieht Anna ein Buch aus dem Rucksack.
"Hab's geschenkt bekommen", sagt sie. "Von meiner Tante. Wollen wir was lesen?"
"Worum geht's denn?", frage ich. Irgendwas tun, im Gegensatz zum aktuellen 'Gar Nichts', klingt verlockend.
Anna zuckt mit den Schultern, hält das Buch hoch. Der Umschlag fehlt, und damit auch Titelbild und Klappentext. "Keine Ahnung. Heißt 'Lunacy of Time.' Mehr weiß ich auch nicht."
"Wollen wir nicht lieber was Gutes lesen?", schlägt Caro vor.
Anna zieht die Augenbrauen hoch. "Woher willst du denn wissen, dass es schlecht ist?"
Ich schiele zu meinem Bücherregal. Eigentlich kenn ich schon so gut wie alles, was da steht, und was ich nicht kenne, klingt wirklich, wirklich langweilig. (Irgendwas über Philosophie, und eine absolut kitschige Liebesschnulze von Mama, bei der ich nach dreißig Seiten aufgegeben habe.)
"Ich bin für das da." Ich deute auf Annas Buch und sie grinst siegessicher. "Überstimmt!"
Caro gibt sich geschlagen. "Fang an." Sie lehnt sich nach hinten in die Kissen.
"Ich?"
"Du hast das Buch."
"Aber ich mach nicht das ganze."
"Schon klar. Mach schon." Ich stopfe mir die Decke in den Rücken, trinke noch einen Schluck Cola, greife in die Chipstüte. Anna schlägt das Buch auf.


Lunacy of Time, von Dreammaster )

chibi_wolvie
Something stupid... [so fühlt man sich nach dem Lesen dieses "Dings" auf jeden Fall]

Okay, normalerweise verreisse ich nur FFs, behandel Fandoms an denen mir was liegt, aber dieses kleine "Schnuckelige gutschi gutschi guuu-Ding" stach mir irgendwie, vor pinkem Hintergrund, direkt durchs Auge und voll ins Hirn. Ich wurde gezwungen es zu lesen und kam aus dem Headdesken nicht mehr heraus. Es ist vom sprachlichen her in Ordnung, aber die Bandwurmsätze machen alles kaputt und dass viel zu viel Wiederholt wird... das nervt... und das viel zu viel Wiederholt wird, das nervt wirklich.


Titel der Geschichte/Serie: 
Something stupid... [Damit ist entweder die Geschichte oder der Leser nach dem lesen dieser "Geschichte" gemeint]
Fandom: Original, Self-Insert [Jedenfalls finden sich sehr viele Elemente aus dem Blog im Original wieder]
Name des Verbrechers Autors: Mina
Verhunzter Beginn:  "Gopfertami!", entfährt es Patrick fluchend, während er seinen weissen Passat mit 180 Sachen über die Livingston jagt und sich aus östlicher Richtung New York nähert.


Der langweilige Plot:

Eine Mary Sue und ein Gary Stu treffen aufeinander und wollen vögeln. Sie benutzen als Plot den Geheimdienst und lässt diese wie eine Bande von triebgesteuerten Möchtegerns aussehen. Nervötend an dem ganzen Plot ist, dass NICHTS passiert... und statt dessen alles bis zum erbrechen wiederholt wird. Ich brauchte ein paar Ansätze um das ganze Ding vollständig zu lesen. Kaffeebohnen direkt zerkaut halfen mir.

Die Antiqualität der Charaktere:

Er vögelt alles was nicht bei drei auf den Bäumen hockt, zieht seine Mitmenschen mit Blicken allein aus, hat nur vögeln im Kopf und ist wohl einer der unfähigsten James Bond-Verschnitte die mir jemals in meinem Leben unter die Augen gekommen sind. Dagegen wirkt "Johnny English" richtiggehend Professionel. Sie selbst ist eine Schlampe wie man sie aus dem Buche kennt, Oberflächlichkeit wird groß geschrieben, sie ist eine Miss, wie auch im Text betont, eine gerade geschiedene "Desperate Housewive" - keine Sorge, diesen Wink mit dem Zaunpfahl hat die Autorin schon für uns übernommen, ich hab ihn lediglich noch hervorgehoben.


Positives und Negatives:

+ es wird kein Fandom berührt
+ es ist in keine der einschlägigen Fanfiction-Sektionen veröffentlicht
- es ist offensichtlich ein Self-Insert Achtung, Mary Sue Alarm von höchster Güte...
- es reicht natürlich nicht eine Mary Sue einzubauen, da muss natürlich auch noch ein Gary Stue her
- es wurde auf pinkem Hintergrund veröffentlicht, was eigentlich schon eine Todsünde darstellt für die man öffentlich Hingerichtet werden sollte...
- schweizer-deutsch ist ne herrliche Sprache, hat aber in einem durchweg deutschen Text nix verloren.
- offenslichtliches Nichtwissen bezüglich des Aufbaus gewisser Flaggen ist schon erschreckend...
- Bandwurmsätze ... *stumpf in Tränen ausbrech*
- wenn man ein PWP schreiben will, soll mans tun und nicht den Geheimdienst da mit reinziehen...

Und hier gehts zu dem "Machwerk" - Achtung, die Krankenkassen zahlen nicht bei "Verdummung"

location: at home
Stimmung: cold cold
Musik: Requiem for a dream
der_kritiker
Die Elfen von Yberilur <- Leider zu spät zum Löschen!

Titel: Arinyl und Vyren (Buch 1 aus dem Zyklus Die Elfen von Yberilur)

Autorin: Manja Bindig
Kapitel: 21

ISBN: 3-937922-09-1
Preis: 18,00 €
Verlag: Solars
Verlagsseite: http://verlag.solars.de

Klappentext:

"Mit „Arinyl und Vyren – Die Elfen von Yberilur“ schuf Manja Bindig ein Meisterwerk modernen Fantasy-Romans.

In einer von Menschen bewohnten Stadt begegnen sich die beiden Elfen Arinyl und Vyren. Sie schließen bald eine enge Freundschaft. Doch kann diese in einer von Menschen dominierten Welt überleben? Doch die Gefahr lauert nicht nur dort, wo man sie erwartet..."

 

 

 

x_hellfairy_x
Deep in the Woods

Titel der Geschichte/Serie: Das Lied des Vogels

Fandom: Original

Name des VerbrechersAutors: BlackBolt

Der langweilige Plot: Der Halbtroll Mordred, der hier ja bereits ein alter Bekannter ist, vermisst einen seiner Sklaven. Selbiger versucht durch den Wald zu fliehen, wird aber von einem gedungenen Söldner eingefangen und soll zurückgebracht werden. In der Wildnis kommen sich die beiden näher. Klingt spannend. Ist es aber nicht.

Die Antiqualität der Charaktere:

- Skull ist ein tumber, dummer Arsch mit dem Einfühlungsvermögen eines Soya-Puddings und der Intelligenz einer Kaulquappe.

- Javier ist....einfach zu sensibel für diese Welt.

Entnervende Macken im Stil: Lesend diese Geschichte ich eine immense Anzahl an Gehirnzellen verlierend. Nach einer kürzeren Weile ich beginnend sacht meinen Schreibtisch mit meiner Stirn zertrümmernd.

Auszüge aus dem Schlimmsten der Geschichte:
"Na Bitte, da haben wir ja das Vögelchen. Früher oder später bleibt Alles wo hängen, wenn man was ins Wasser wirft."


Read more... )

Stimmung: sleepy sleepy
Musik: Zola - Mdlwembe
Zoophilie die Zweite

Zoophilie die Zweite

oder


Die Trolle ziehen in den Krieg



Titel der Geschichte: "Des Widerspenstigen Zähmung"

Quelle: http://www.goryel.de/storys/ZwischenweltDantarag/dantaragstorys/fellchenmordred01b.htm

Fandom: BlackBolt-Original

Namen der "Autorinnen": BlackBolt (Ukan) und Goody (Mordred)

Der langweilige Plot:

BlackBolt sagt: "Durch einen glücklichen Umstand kann der Halbtroll Mordred von einem befreundeten Sklavenhändler den einzigen, je in Gefangenschaft lebenden Schneewolf kaufen - und nutzt sofort aus, daß dieser in Hitze ist und einen Sohn von ihm empfangen kann. Doch keiner der Beiden rechnete damit, daß Mordred überfallen wird ... oder daß es dem Angreifer gelingt, den jungen, schwangeren Schneewolf zu rauben."

ICH dagegen sage: Troll-Menschen-Hybrid mit einer Vorliebe für Tiere kauft sich den äußerst willigen und devoten Wolfsmenschen Ukan (Nomen est Omen!) als exotisches Haustier. Damit wenigstens ein bisschen Spannung in dieses Trauerspiel kommt, wird Ukan von nicht näher klassifizierten Bösewichtern entführt. Doch den gutherzigen Folterknechten des Halbtrolls gelingt es problemlos, ihn wieder einzufangen. Das wars. No more plot included.

Entnervende Macken im Stil: Äh, nun ... es ist BlackBolt

Die typischsten RS/G-Fehler: Zeichensetzung sollte sie noch einmal wiederholen. Das gleiche gilt für Groß- und Kleinschreibung. Außerdem soll es helfen, den Text vor der Veröffendlichung noch einmal durchzulesen.

Die Antiqualität der Charaktere:
Gary-Stu Nummer Eins: Immer noch der gleiche abstoßende Halbtroll mit den Special-Gary-Stu-Alphamännchen-Fähigkeiten.
Gary-Stu Nummer Zwei: Der Schneewolf Ukan, der in diesem Kapitel leider noch weniger zu sagen hat als im ersten Teil.

Der erste Teil des Dramas: Zoophilie im Märchenland

Kleine Vorbemerkungen von mir:
Weil sich beim ersten Verriss niemand vorstellen konnte, wie dieser Schneewolf denn nun eigentlich aussieht, lasse ich diesmal alle Stellen, die irgendwie Rückschlüsse auf sein Aussehen zulassen, drin. Ich erlaube mir, BlackBolts "Beschreibungen" seines Äußeren zu interpretieren und kommentieren.

Ich werde den Adult-Teil größtenteils stehen lassen, weil er sich etwas harmloser liest als der im ersten Kapitel. Ich hoffe, es ist okay, diesen Teil des Verrisses trotzdem öffentlich zu lassen, sonst werde ich es ändern. Bei BlackBolt ist er allerdings jedem frei zugänglich.
Ich fürchte allerdings, der Adult-Teil ist diesmal NICHT das Schlimmste.

Ein Bild von Mordred ist hier zu finden.

Und natürlich sind die Trolle wieder mit von der Partie.



Stimmung: annoyed annoyed
Musik: Edvard Grieg - In der Halle des Bergkönigs
Mein Erstling

Zoophilie im Märchenland - von devoten Pelztieren, schwangeren Männern und fürsorglichen Foltermeistern

oder


Die Rache der Trolle


Titel der Geschichte: "Des Widerspenstigen Zähmung"

Quelle: http://www.goryel.de/frontpageseite3/index2.htm

Fandom: BlackBolt-Original

Namen der "Autorinnen": BlackBolt (Ukan) und Goody (Mordred)

Der langweilige Plot:

BlackBolt sagt: "Durch einen glücklichen Umstand kann der Halbtroll Mordred von einem befreundeten Sklavenhändler den einzigen, je in Gefangenschaft lebenden Schneewolf kaufen - und nutzt sofort aus, daß dieser in Hitze ist und einen Sohn von ihm empfangen kann. Doch keiner der Beiden rechnete damit, daß Mordred überfallen wird ... oder daß es dem Angreifer gelingt, den jungen, schwangeren Schneewolf zu rauben."

ICH dagegen sage:
Troll-Menschen-Hybrid mit einer Vorliebe für Tiere kauft sich den äußerst willigen und devoten Wolfsmenschen Ukan (Nomen est Omen!) als exotisches Haustier. Damit wenigstens ein bisschen Spannung in dieses Trauerspiel kommt, wird Ukan von nicht näher klassifizierten Bösewichtern entführt. Doch den gutherzigen Folterknechten des Halbtrolls gelingt es problemlos, ihn wieder einzufangen. Das wars. No more plot included.

Entnervende Macken im Stil: Äh, nun ... es ist BlackBolt

Die typischsten RS/G-Fehler: Zeichensetzung sollte sie noch einmal wiederholen. Das gleiche gilt für Groß- und Kleinschreibung. Außerdem soll es helfen, den Text vor der Veröffendlichung noch einmal durchzulesen.

Die Antiqualität der Charaktere:
Gary-Stu Nummer Eins: Ein Troll-Menschen-Mischling (grusel), der zwar roh und brutal ist, aber gleichzeitig auch zärtlich und einfühlsam, wie alle dominaten Alphamännchen bei BlackBolt.
Gary-Stu Nummer Zwei: Ein seltsamer, immer williger Wolfmensch, dem ich auf gar keinen Fall abnehmen werde, dass er männlichen Geschlechts sein soll. Ich sage: Er ist in Wirklichkeit eine verkleidete Frau.

Der verhunzte Beginn: Seit einigen Tagen hatten die Wachen auf den Zinnen von Mordreds Burg nicht viel zu tun. Eigentlich war es schon seit einigen Wochen so, nur Heute tat sich scheinbar etwas. Weiter weg war eine kleine Staubwolke zu sehen und die Wachen spannten sich an, als sie den Reiter erblickten, der den einzigen Weg hinaufgeritten kam. Wie es aussah, war der Reiter ganz allein und er sah wie ein Bote aus. "Was willst du, Mann ?!" rief die Wache hinab, als der Reiter vor dem Tor stoppte, und wartete auf auf eine Antwort.


Kleine Vorbemerkungen von mir:
Diese "Geschichte" ist eine Premiere für mich. Mein erster Verriss! Aber es ist außerdem so etwas wie eine Prämiere für BlackBolt. Es kommt explizit ausgeschriebener Sex zwischen einem MANN und einer FRAU vor! Das war zwar von den Autorinnen nicht unbedingt beabsichtigt (die Partner SOLLEN zwei Männer sein *haha*), bedient aber trotzdem jedes mögliche Klischee und offenbart ein, nun ja ... fragwürdiges Bild von Frauen. Sagen wir es so: Wenn der "Autor" ein Mann wäre, würde ich mich fürchterlich über die angesprochenen Rollenverteilungen aufregen. Da es aber eine "AutorIN" ist, bekomme ich jetzt Angst.
Außerdem habe ich mir für diesen Verriss die Unterstützung einiger skandinavischer Trolle geholt. Immerhin sollte man gut bewaffnet sein, wenn man sich mit einem HALBTROLL anlegt!



Stimmung: angry angry
Musik: Finntroll - Jaktens Tid
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