Noch einmal das immer noch schlechte Bild aller Länder (vor allem, da ich sie teilweise für die Geschichte vom letzten Jahr etwas verrücken musste *g*):
Generelles zur WeltNur 2 Länder grenzen direkt aneinander. Edinoru-A und Edinoru-B hatten vor kurzem erst einen Bürgerkrieg und haben daraufhin die Länder getrennt. Eigenständige Namen haben sie noch nicht gefunden, so dass erstmal die Anhängsel "A" und "B" zur Unterscheidung dienen. Das Gebiet zwischen den Ländern wird meistens als "Grenzgebiet" bezeichnet. Meistens sind diese Gegenden sowieso unbewohnbar. Aber auch bewohnbare Gebiete bleiben leer. Eine Ausnahme bildet das kleine Blarcona.
Kriege werden generell nicht im Land selbst ausgeführt, sondern in den Grenzgebieten. So müssen die Länder im Nachhinein nicht zusehen, wie sie für ihre Bevölkerung die Häuser wieder aufbauen lassen können und woher Nahrung kommen soll. Die Truppen werden ins Grenzgebiet geschickt und gewonnen hat entweder der, der die gegnerischen Truppen als erstes ausgelöscht hat - bzw. die gegnerische Seite zum Aufgeben bringt - oder es findet sich, während die Truppen kämpfen, am Verhandlungstisch eine Lösung.
KiranturDas Land, in dem die meisten Gnome wohnen. Sie sind auch nicht allzu gerne gesehen. Vor allem nicht in Ländern, die hauptsächlich von Menschen besiedelt sind. Die Gnome und die Menschen bekämpfen sich jetzt schon seit einigen Jahren. Kirantur war vor einigen Jahren ein Land, in dem die Menschen über die Gnome herrschten und diese unterdrückten. Erst durch einen Aufstand gelang es den Gnomen, die Macht zu erlangen. Jetzt hat sich das ganze umgekehrt und die Gnome herrschen über die Menschen. Menschen in Kirantur haben so gut wie keine Rechte. Viele leben auf der Straße und sind dem Tod näher als dem Leben. Ein paar arbeiten allerdings für Gnome. Meistens als Hausangestellte. Diesen Menschen geht es relativ gut.
Es kam fast zu einem Krieg bzw. eigentlich war es ein kurzer Krieg, weil die Gnome sich gleichzeitig geweigert hatten, die Menschen aus ihrem Land rauszulassen (klar. Billige Arbeitskräfte gibt's ja nicht überall... ^^). Dabei sind Armeen der Menschen vom Norden, aus My-Inu und Idima in Richtung Kirantur gezogen (da sie den schnellsten Weg nehmen wollen, sind sie dabei durch Ga-Zu durch, ein relativ neutrales Land, das sich darüber natürlich nicht gefreut hat - s.o. beim Generellen über den Krieg. Die Truppen haben also das feindliche Land verschont, aber sind mitten durch ein unschuldiges neutrales Land marschiert).
Über Kirantur habe ich '05 geschrieben. Wer mitgelesen hat, erinnert sich vielleicht: Jenkor, ein alter und mächtiger Gnomen Magier, hat Grifolo, einem nicht sehr begabten Gnomen Magier, eine Karte hinterlassen. Außerdem hat er noch seine gesammelten Schriftstücke und Bücher an Grifolo und Pendracor (einem ebenfalls sehr mächtigen Gnomen Magier, der aber eigentlich nur in Ruhe gelassen werden möchte) vermacht. Gemeinsam wollen bzw. müssen sie sich auf den Weg machen, das Land, das Jenkor mit einem Zauber erschaffen hat, zu finden, da der Zauber vor seinem Tod nicht vollendet werden konnte. Die Karte, die Grifolo hat, zeigt nur das Land selbst, aber nicht den genauen Ort, an dem sich das Land jetzt befindet. Ysra, eine angestellte des Ministeriums, begleitet sie dabei auf der Reise genauso wie Ysras Lehrling Paeroka, zwei der drei Lehrlinge von Pendracor und dessen menschliche Hausangestellte Elisabeth, da er sie nicht allein in Kirantur zurücklassen kann.
Hohuo-PaDas Land des Handels. Hier kann man eigentlich alles kaufen und verkaufen. Hohuo-Pa ist ein riesiger Basar mit ein paar Bauernhöfen und Fabriken am Rande. Meine Geschichte von '06 hat hier stattgefunden. Hauptperson war Tenedra: Ein Halbling, da ihre Mutter ein Mensch ist und ihr Vater ein Gnom. Ihr Vater, Gham, ist Drachenzüchter. Nur in Hohuo-Pa gibt es zahme Drachen (die ursprünglich aus dem Drachengebirge kamen) und es gibt immer nur einen Drachenzüchter im Land. Diese Drachen dürfen das Land nicht verlassen und unter anderem deshalb sind die Grenzen des Landes stark bewacht. Zudem hat das Land auch noch eine extrem hohe Korruptionsrate (wobei das in Kirantur auch nicht viel anders ist - in Hohuo-Pa geht es um den Handel, Geld und Macht. In Kirantur geht es um Magie und dadurch um Macht). Es passiert so einiges... Tenedra lernt andere Halblinge kennen (generell sind Halblinge nicht gerne gesehen - Völkervermischung ist nicht gerade beliebt), die allerdings dem Land nicht freundlich gesinnt sind. Am Ende verlässt Gham das Land mit zwei weißen Drachen (nur die Drachenzüchter wissen, dass weiße Drachen sich unsichtbar machen können - und dadurch natürlich nicht von den Wachen an der Grenze entdeckt werden können). Wo Gham jetzt genau ist, ist nicht bekannt. ;) Jedenfalls ist Hohuo-Pa jetzt nicht mehr das einzige Land mit zahmen Drachen und hat damit einen besonderen Vorteil verloren (Tourismus und Drachenreiten war natürlich auch beliebt).
Ga-ZuDas Land der Zwerge. Generell hält sich Ga-Zu was in der Sprache der Zwerge "rot-schwarz" bedeutet) aus allen außenpolitischen Dingen raus. Viele Zwerge reisen ihr Leben lang nicht in ein anderes Land (obwohl sie recht lange leben: 100 bis 150 Jahre). Die Zwerge in diesem Land sind unterteilt in die Rotbart- und die Schwarzbartzwerge. Beide Völker leben friedlich beieinander. Offiziell ist es aber einem Rotbartzwerg verboten, mit einem Schwarzbartzwerg Kinder zu bekommen (und umgekehrt natürlich *g*). Dennoch gibt es oft kaum Unterschiede in ihren Haarfarben. ;) Ausnahme bilden hier die beiden Herrscherfamilien (ja, es gibt in Ga-Zu zwei Herrscher). Das Erstgeborene der Rotbart-Herrscherfamilie wird, wenn es erwachsen ist, Herrscher der Schwarzbartzwerge und umgekehrt. Ein Rotbart-Herrscher ist also ein Schwarzbartzwerg. Und dieser muss eine Rotbartzwergin ehelichen. Also hier ist es nicht nur erlaubt, es muss sogar sein.
Über Ga-Zu werde ich dieses Jahr schreiben.